ROMEO UND JULIA

Tragödie von William Shakespeare
Deutsch von Leopold Huber

Premiere:
20. September 2003
Theater am Kornmarkt, 20:00 Uhr

Weitere Aufführungen in Bregenz:
25. September, 10., 11. und 29. Oktober,
sowie 2. November, jeweils um 20:00 Uhr

abgespielt

  Rischar, Schramm 05574 - 42870   .   Email
       
 

Zur Saisoneröffnung bringt das Vorarlberger Landestheater die Legende des wohl bekanntesten und wohl auch unglücklichsten Liebespaares aller Zeiten auf die Bühne. Sie erzählt von einer menschlichen Wahrhaftigkeit, die in den Widrigkeiten und Niedrigkeiten der gesellschaftlichen Realität zum Scheitern verurteilt ist und darin liegt wohl auch ihre ungebrochene Kraft.

Montagues gegen Capulets: Die Geschichte von den hoffnungslos verfeindeten Familien und ihren rettungslos ineinander verliebten Kindern zeigt das Aufeinanderprallen extremer Gegensätze, Kräfte und Gefühle. Die Einzigartigkeit von Shakespeares dichterischer Kunst zeigt sich dabei in der Gegenüberstellung der seelischen Tiefe des jungen Paares mit dem frivolen und abgebrühten Zynismus seiner Umgebung. In der Brechung wundervoller poetischer Momente durch Szenen derber Komik und brutaler Härte leuchtet das Leben in seiner ganzen absurden Fülle auf, die Menschen erscheinen in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit, Liebe und Haß in ihrer ganzen Ausschließlichkeit.

Regisseur Leopold Huber hat diese Gegenüberstellungen in seiner Fassung zugespitzt:

"Shakespeare hat das Stück wie eine Versuchsanordnung angelegt. Alles beruht auf Zweischneidigkeit, auf Gegenüberstellung, auf Gegensätzlichkeit, auf Konflikt. Auch in der Sprache: Tag und Nacht, Glück und Schmerz, Hell und Dunkel, Eis und Feuer. Die Extreme liegen nah beisammen, da wird höchstes Glück beschrieben, dann wieder abgrundtiefe Verzweifelung. Das Stück könnte auch ein Alptraum sein.
Alle guten Stücke sind Träume."                                           
(Leopold Huber)

 

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Huber, der vor Jahren Büchners Woyzeck in Bregenz inszenierte, ist Leiter der Freilichtspiele "See- Burgtheater" in Kreuzlingen am Bodensee; für die Gestaltung von Bühne und Kostümen hat er Klaus Hellenstein aus München mitgebracht, mit dem er regelmäßig zusammenarbeitet, für die Choreographie Sebastian Eilers aus Ulm. Weiters gastieren Astrid Keller und Nikolaus Okonkwo erstmals in Bregenz, in den Titelrollen sind Markus Schramm und Jasmin Rischar zu sehen.

Regie: Leopold Huber
Bühne und Kostüme: Klaus Hellenstein
Choreographie: Sebastian Eilers

Mit: Astrid Keller, Andrea Pörtsch, Jasmin Rischar; Johannes Gabl, Nikolaus Okonkwo, Wolfgang Pevestorf, Mario Plaz, Eckart Schönbeck, Markus Schramm, Kurt Sternik

   
       
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