MY FAIR LADY
Koproduktion mit dem
Symphonieorchester Vorarlberg und dem Kornmarkt Chor Bregenz

Musik von Frederick Loewe
Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner

Premiere:
4. Februar 2005, 19:30 Uhr

Weitere Aufführungen in Bregenz:
5., 6., 10., 11., 12., 13., 15., 17.,
22., 24. und 25. Februar, jeweils 19.30 Uhr

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Im London der spätviktorianischen Zeit wettet der Sprachforscher Professor Higgins mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering aus den indischen Kolonien, daß er die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle trotz ihres schrillen Dialekts und ihrer ordinären Sprache innerhalb von sechs Monaten vom ungestümen Cockney-Girl zur feinen Dame der britischen Society mit gepflegter Ausdrucksweise erziehen kann.
Lange leistete Bernard Shaw, auf dessen Stück "Pygmalion" die Geschichte beruht, Widerstand gegen Verfilmung und Vertonung, doch in den 50-er Jahren machten das Duo Frederick Loewe und Alain Jay Lerner den Klassiker des amerikanischen Musicals schlechthin daraus, indem sie statt dem sozialen Kampf zwischen Hochsprache und schrillem Dialekt eher den Kampf der Geschlechter und der Herzen hervorhoben.

In der Bregenzer Aufführung ficht diesen Kampf die aus Kärnten gebürtige Ute Gfrerer, die schon als "Adele" in der Fledermaus und als "Donna Elvira" im Don Giovanni in Bregenz begeisterte mit Florian Liewehr vom Burgtheater als Henry Higgins. Ihnen zur Seite stehen Karl Menrad (bekannt v.a. aus der TV-Serie "Schloßhotel Orth") als der feine Oberst Pickering, die langjährige Burgschauspielerin Helma Gautier (bekannt auch aus "Kaisermühlen-Blues") als Higgins' Mutter und Elfriede Ramhapp als Haushälterin Mrs. Pearce; Ramhapp hatte ihre Karriere in den 60-er Jahren in Bregenz begonnen, bevor ihre langjährige Mitgliedschaft im Ensemble der Wiener Josefstadt begann. Als Elizas skurriler Vater Alfred Doolittle ist der große Bregenzer Nestroydarsteller und Opernregisseur Kurt Sternik zu sehen, der vor Jahren schon im Bregenzer Festspielhaus einen Seelenverwandten des Alfred Doolittle gab: den legendären "Frosch" in der Fledermaus.
In den weiteren Rollen gastieren Dietmar Seidner (Freddy) aus Wien, Christian Büchel (Harry), der letztes Jahr bei der Bregenzer "Madame Butterfly" mitwirkte, Thomas Schön (Jamie) aus Ulm und Bea Weishäupl (Mrs. Eynsford-Hill) vom KornmarktChor.

Als musikalischer Leiter der Koproduktion des Landestheaters mit dem Symphonieorchester und dem KornmarktChor steht zum ersten Mal Thomas Kalb, langjähriger Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg am Pult, es inszeniert Rebecca Scheiner, ehemals Regieassistentin in Bregenz, jetzt an der Wiener Staatsoper. Das Vergnügen an der Schlacht der Dialekte ist in ihrer Inszenierung ein besonderes: Scheiner lässt das Ensemble nicht in britischen Dialekten sondern in seinen verschiedenen Heimatzungen von Graz bis Ulm singen und spielen.

 
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  Musikalische Leitung: Thomas Kalb
Regie: Rebecca Scheiner
Bühne: Karl-Heinz Steck
/Kostüme: Luis Graninger
   
       
  mit: Helma Gautier, Ute Gfrerer, Elfriede Ramhapp, Bea Weishäupl ; Christian Büchel, Florian Liewehr, Karl Menrad, Dietmar Seidner,
Kurt Sternik

   
       
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