Koproduktion mit dem Theater Wagabunt

DIE GEIER-WALLY
nach Wilhelmine von Hillern
von Dagmar Schlingmann und Ursula Thinnes
unter Verwendung von Texten
von Alexandra Holtsch


Premiere 21. Mai 2005, 20.00 Uhr
Theater am Kornmarkt

Weitere Aufführungen:
09., 10., 15., 18. und 19. Juni,
jeweils 20.00 Uhr

abgespielt
  Ehrmann, Rischar, Sternik, Plaz, Pevestorf, Neuschmid 05574 - 42870   .   Email
       
 

Einer der erfolgreichsten Heimatromane des 19. Jahrhunderts und zugleich eine der raren weiblichen Antiheld- Figuren der Literaturgeschichte - in diesem ungewöhnlichen und faszinierenden Spannungsfeld steht die Legende der Tiroler Bauerntochter Walburga Stromminger, genannt "die Geier-Wally". Wuchtig und kantig wie die Ötztaler Alpen ist die Dramaturgie dieser Geschichte, atemberaubend und schwindelerregend die Härte, Leidenschaft und Sehnsucht ihrer Figuren.

Der Stromminger, genannt der "Höchstbauer", ist der mächtigste und stärkste Bauer vom ganzen Ötztal, unbeugsam, vogelfrei, allseits bewundert und gefürchtet. Ohne Mutter und Geschwister wächst seine Walburga bei ihm auf, vom Vater wie ein erstgeborener Sohn geliebt und angespornt, aber gleichzeitig auch wie eine mißachtete Tochter geschlagen und kleingehalten.

Ihren Spitznamen verdient sich die Wally, indem sie das Nest eines Lämmergeiers mitten in steiler Felswand aushebt, eine Mutprobe, die kein Bursche aus der Gegend zu vollbringen vermag. Das Geierjunge begleitet sie lange als ihr einziger Freund, denn zu wild, zu stark, zu schön und zu unmäßig ist die Wally den Leuten im Tal, auch wenn alle Männer von ihr träumen. Doch eines Tages trifft sie auf den Hagenbach Joseph, genannt der "Bärenjoseph", der nicht nur Bären bezwingt, sondern auch als Erster und Einziger ihrem Vater eine Lektion erteilt. Die Geier- Wally verliebt sich unsterblich in ihn, doch niemals wird der alte Stromminger in diese Verbindung einwilligen, denn er hat bereits den Vincenz für sie ausgesucht und hasst den Joseph wie nichts sonst.

Im Folgenden bleibt nichts mehr wie es war, verhärtet, vereist und versteinert zeigen sich die Menschen und die Dinge, und wo Liebe und Glück winkten, tun sich Schatten und Abgründe auf.

 

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  Regie: Peter Langebner
Bühne: Sabina Kellner
Dramaturgie: Andreas Hutter
Regieassistenz und Abendspielleitung: Jürgen Gallus
   
       
  mit: Verena Ehrmann, Dorrit Kogler, Jasmin Rischar ; Johannes Gabl, Georg Jenny, Robert Kahr, Robert Neuschmid, Wolfgang Pevestorf, Mario Plaz, Kurt Sternik
   
       
  Sound: Peter Herbert    
  Video: Martin Platzgummer    
  Chor: Dorrit Kogler; Robert Kahr, Matthias Klein, Robert Neuschmid, Wolfgang Pevestorf, Mario Plaz

   
       
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