| |
| 05574 - 42870 . Email
|
| |
| |
|
| |
Ein Fest der Einbildungskraft,
die aus dem Nichts ein Ganzes
gestaltet - eine Gebilde, in dem Zeit und Raum, Sinnliches und
Übersinnliches sich durchdringen und die Grenzen zwischen
Traumvision und Wirklichkeit verfließen: EIN
SOMMERNACHTSTRAUM.
Der virtuos geknüpfte Handlungsablauf verschränkt im
Wechsel von spielerischen Einfällen, lyrisch-musikalischen
und komisch-turbulenten Szenen drei völlig verschiedene Figurenkreise.
Da ist zuerst die Rahmenhandlung mit der halb mythologischen höfischen
Welt Athens - Herzog Theseus' Vermählung mit der Amazonenbraut
Hippolyta steht bevor. Zu diesem Kreis gehören auch Egeus,
der seine Tochter Hermia zur Ehe mit Demetrius zwingen will, obwohl
sie und Lysander einander lieben; dazu gehört auch Helena,
die den Demetrius liebt, der ihre Liebe aber jetzt wegen Hermia
zurückweist. In der Hoffnung, ihn zurückzugewinnen,
verrät Helena dem Demetrius, daß Hermia und Lysander
sich heimlich im Wald vor der Stadt trauen lassen wollen.
Im selben Wald probt der zweite Personenkreis, eine Schar von
derben Handwerkern, das Theaterstück "Die höchst
jammervolle Komödie und der höchst grausame Tod von
Pyramus und Thisbe". Dieses Spiel im Spiel soll zur Hochzeit
von König Theseus aufgeführt werden, stellt aber die
unfreiwillige Persiflage einer Tragödie hehrer Gefühle
dar. Der dritte Komplex ist das Elfenreich des Waldes, dessen
Königspaar Oberon und Titania seit längerem schon in
Zwistigkeit und Streit leben. Mit einem Zaubersaft, der denjenigen,
dem er in die Augen geträufelt wird, dazu bringt, sich in
das erste Wesen zu verlieben, das er sieht, schickt Oberon seinen
koboldhaften Diener Puck los. So durchdringt das Geisterreich
die beiden anderen Schichten dieses Traumspiels, von ihm gehen
die Impulse aus, die das Geschehen in einem Wirbel von Verwechslungen
kulminieren lassen, um es dann wieder zu entwirren und zu einem
für alle Beteiligten erfreulichen Ende zu führen. Zurück
bleibt dennoch der verstörende Eindruck, daß die Kraft
der Liebe unsere Vernunft wie eine Geisteskrankheit zu einer lächerlichen
Illusion machen kann, und davor sind weder Sterbliche noch Unsterbliche
gefeit ...
| |
Weitere Szenenfotos >
Programmheft >
Schreiben Sie uns doch
Ihre Meinung >
zum Stück ! |
| |
| |
|
| |
Regie: Lothar Maninger
Bühne und Kostüme: Ursula N. Müller
Musik: Ernst Reiner
Dramaturgie: Brigitte Herrmann
Regieassistenz und Abendspielleitung: Romy Schmidt
| |
|
| |
Mit: Alois Frank, Michaela Winterstein, Matthias Klein, Martin Rother, Sara Livia Krierer, Verena Ehrmann, Wolfgang Pevestorf, Johannes Gabl, Kathrin Schwaderer, Mario Plaz, Kurt Sternik,
| |
|
| |
| |
|
| |
zurück
| |
|
| |
|  |
|
| |
| |
|
|