GIRLSNIGHTOUT
von Gesine Danckwart

Regie: Katja Langenbach
Bühne und Kostüme: Caroline Stark
Dramaturgie: Brigitte Herrmann
Premiere. 20. Januar 2007
Theater auf der Probebühne

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  Die Autorin

Gesine Danckwart, geboren 1969 in Elmshorn und aufgewachsen auf dem Land bei Lübeck, arbeitete an Theatern in Wien, Mülheim und Berlin, studierte Theaterwissenschaft und gründete eine Spielstätte für freies Theater in Berlin-Moabit. Ihre Theaterstücke werden an diversen Theater im In- und Ausland gespielt und wurden als Hörspiele umgesetzt. Gesine Danckwart realisierte unter anderem das Performanceprojekt Kater in Hotels 2003 in den Sophiensaelen Berlin, 2005 gemeinsam mit Sven Düfer die Videoinstallation Goldstaub im Palast der Republik und das Rechercheprojekt Soll:Bruchstelle für das Hebbeltheater Berlin, 2005. Innerhalb der Reihe "und die Hoffnung stirbt zuletzt. Arbeit für alle" inszenierte Gesine Danckwart ihr Stück Und morgen steh ich auf. am Maxim Gorki Theater, 2006.
Autoreninformation des S. Fischer Verlages


Schuhkäufe und Lebensläufe Zwei Dinge braucht die Frau
- schöne Schuhe und Schuhe, die sie tragen kann.; Zum
Glück ist sie gerne auf der Suche
Von Ilka Piepgras

Der Schuhkauf ist die Königsdisziplin des Shoppens. Manche Frauen lassen sich dabei vom Kopf leiten, andere vertrauen ihrem Gefühl. Den einen geht es um ihre Füße, sie sind vernünftig und achten auf Preis und Bequemlichkeit.

Den Übrigen geht es um die Schuhe, sie kaufen aus Passion, selbst wenn sich teure Käufe als kaum tragbar erweisen: zu spitz, zu hoch, schwer kombinierbare Farbe, Material zu empfindlich für den acht Monate dauernden Berliner Winter. Oft arbeiten sie mit Blasenpflaster oder Druckstellenpolster, und dennoch bereuen sie keinen einzigen Kauf, denn Schuhe muss man in Mengen besitzen.

Die Macht von Schuhen ist grenzenlos. Sie können ein Outfit zerstören oder retten, ihre Details verraten mehr über das Stilempfinden eines Menschen als Jacke, Hose oder Kleid. Selbst wenn im Alltag stets nur ein und dasselbe eingelaufene Lieblingspaar im Einsatz ist - der Tag wird kommen, an dem dieses oder jenes umwerfend schöne Paar aus dem Schrank seinen großen Auftritt hat. Meine auberginefarbenen Michel-Perry-Stiefel beispielsweise nehme ich gelegentlich in die Hand, nur um sie zu betrachten, oder stelle sie in der Wohnung aus wie ein besonders schönes Möbelstück - es sind perfekt geformte Stiefel, an denen alles stimmt: Proportionen, Material, Farbe, Verarbeitung. Gekauft habe ich sie bei Louis of Boston im, man kann es nicht anders nennen, Affekt.

Louis of Boston verkauft beste europäische Designermode, und es ist für eine Europäerin völlig unwirtschaftlich, diese Mode an der amerikanischen Ostküste zu kaufen. Ich verfiel aber augenblicklich diesen auberginefarbenen Stiefeln und kaufte sie, noch ohne eine Nacht darüber zu schlafen, denn in meiner Größe waren sie nur einmal da, so ein Glück. Ich fühlte meinen Stil getroffen, so wollte ich sein: klassisch und doch modern, puristisch und exklusiv. Die Verkäuferin sagte nur den Satz: »Alles, was Sie mit den Stiefeln tragen, wird aufgewertet.« Sie hatte Recht. Ich ging gedanklich meine Garderobe durch, alles passte zu diesem schlichten, edlen Schuh, sogar die Lieblingsteile wirkten noch besser. Ich sah mich in den Stiefeln über einen roten Teppich laufen, den ich in Wahrheit nie betreten werde, ich fühlte mich wie die großartigste Frau der Welt und zahlte fröhlich eine Summe, die ich hier nicht zu nennen wage.

Leider sind die Absätze der Stiefel jene zwei Zentimeter zu hoch, um sorglos in ihnen laufen zu können. Ich habe sie nie getragen.

Selten fehlt der richtige Schuh zum neuen Kleid, meistens aber ist es umgekehrt: Man kauft ein Kleid und hat den passenden Schuh längst zu Hause.

Schuhe werden auf Vorrat und unabhängig von Moden gekauft, sie müssen in unterschiedlichsten Farben, Formen und Höhen vorhanden sein. Bei der Vorratshaltung spielt natürlich die Aufbewahrung eine große Rolle. Eine Freundin bewahrt ihre Schuhe in den Originalkartons auf, nachdem zur schnellen Orientierung der Karton an der Frontseite beschriftet wurde: schwarze hohe Pumps, flache helle Slingbacks, braune Schnürschuhe et cetera.

Eine andere hat sich einen Schuhschrank entwerfen lassen, dessen Preis vermutlich den Gesamtwert ihrer nicht unbeträchtlichen Schuhsammlung aufwiegt. Wer Schuhe liebt, überschreitet Grenzen.

Am Anfang meiner eigenen Schuhbiografie standen viele Fehlkäufe - kurze Affären, auf die ich im Nachhinein gern verzichtet hätte, die aber zur Geschmacksbildung unerlässlich waren. Zum Beispiel ein Paar wadenhohe Leinenstiefel, die ich, 16-jährig, von einer Klassenfahrt aus Florenz mitbrachte. Halbseitig weiß und halbseitig pinkfarben spitz zulaufend, waren es Stiefel von obszöner Hässlichkeit. Aber sie waren der erste selbstständige Schuhkauf, nachdem meine Mutter jahrelang meine Füße auf Papier aufgezeichnet hatte, um mithilfe dieser Schablone im Schuhgeschäft einer weit entfernten Großstadt die einzig gültigen, also schlichten blauen Ledersandalen zu kaufen. Ich genoss die Aufregung, die die Florentiner Stiefel zu Hause auslösten. Dass sie dann jahrelang ungenutzt im Schrank standen, weil sie sich in ihrer grellen Aufdringlichkeit mit nichts kombinieren ließen, spielte keine Rolle. Sie waren, was die Ausdrucksmöglichkeit von Schuhen betrifft, mein coming of age.

Der Rest ist schnell erzählt. Die »Wannebees« von Patrick Cox, vor etlichen Jahren in Mode, waren mein Erweckungserlebnis, denn hier fand ich Pumps, die nicht zwangsläufig spießig aussahen - vermutlich ihrer wuchtigen Absätze wegen. Die perfekte Weiterentwicklung bis heute: Free-Lance-Stiefeletten in allen möglichen Variationen, mit Reißverschluss und ohne, flach und mit hohem Absatz, das Leder glänzend oder matt. Es folgten kniehohe schwarze Stiefel aus sehr feinem Leder, das wie ein Strumpf an der Wade anliegt. Für den Sommer schwarze Mules von Robert Clergerie und Pantoletten von Jimmy Choo oder Emma Hope. Zudem besitze ich Schnürschuhe sowie Slingbacks in diversen Farben und Höhen. So weit meine Grundausstattung. Hinzu kommen immer neue Variationen des bereits Vorhandenen - also Schuhe, die sich in Nuancen von den bereits vorhandenen unterscheiden und einen kleinen Schritt weiter gehen in Richtung Vollkommenheit. Den perfekten Schuh werde ich hoffentlich nie finden.

Aus: Die Zeit, 2003

Frauenbilder:

WARUM OHNE MÄNNER? (Aus: Die Zeit, Dezember 1996)

Am 26.Januar 1977 erschien Emma, die Frauenzeitschrift der Feministin Alice Schwarzer, zum ersten Mal.Das war damals eine Sensation.

Heute (Dezember 1996) wird das Blatt von einer anderen Generation gelesen (Ausschnitte)

Mayer, Susanne; Münchhausen, Anna von

Was für eine Aufregung! Als Emma im Januar vor zwanzig Jahren erschien, war das nicht zu übersehen. Startauflage 200 000! Es war, als hätte jede Frau damals im Januar 1977 eine Emma in der Hand. Frauenbewegung war damals ja Avantgarde. Männer mit Potenzgebaren galten 1977 als gestrig. Frauen wollten sein wie die Covergirls der ersten Emma. Ohne Schnickschnack, Blick nach vorne. Andererseits: Die Mütter dieser Frauen hätten sich unmöglich gemacht, wenn sie in Hosen rumgelaufen wären. Die Töchter fuhren durchaus noch nach Holland, zur Abtreibung schien komplikationsloser als eine "Pflichtberatung".   (...) "Ich bin ja der altmodischen Auffassung, daß es ein würdiger Zustand ist, wenn man mehr weiß", sagte Alice Schwarzer einmal in der ZEIT. Seitdem steht da, Heft für Heft, Ungeschminktes über die Realität von Frauen. Im Arbeitsmarkt an den Rand gedrängt. Von der Männerjustiz gegängelt. Mißbrauch, Prostitution, Pornographie, die Beschneidung der Schwestern in Afrika. Alles wichtig. Und ermüdend. Nach zwanzig Jahren steht die verkaufte Auflage bei 54 414.Treue Leserinnen, die meisten schon seit zehn Jahren. Die Mehrheit von ihnen ist unter Vierzig und gut gebildet. Fast vierzig Prozent leben alleine. Wenn sie Emma aufschlagen, lesen sie das Heft brav von vorne nach hinten. Aber immer weniger Frauen, die man kennt, lesen Emma. An vielen Kiosken ist das Heft nicht mehr vertreten. Ob Frauen heute ihr Leben anders sehen als Emma? Haben sie weniger Zorn? Mehr Hoffnung? Wir haben das letzte Heft fünf Frauen in die Hand gegeben, die, wie Emma, zwanzig Jahre alt sind. Ein Test.

Henriette Stange macht eine Landwirtschaftslehre in Schleswig-Holstein:

Schönes Cover! Sehr auffällig mit dem Zeichen der Weiblichkeit. Ich wußte gar nicht, daß es Emma überhaupt gibt, und auch meine Freundinnen lesen sie nicht. Sie ist ja anders als die unterhaltsamen Frauenzeitschriften sie will eine politische Zeitschrift sein. Die Cartoons finde ich gut die anderen Artikel sind alle ziemlich unwitzig. Alles ist aus der Verteidigung heraus geschrieben. Das wirkt, als stünden Frauen immerzu in der Defensive. Aber ich glaube, daß das zumindest hier in Deutschland nicht so ist, und mir begegnet es auch so nicht. In der Schule, in Gesprächen, in Freundschaften sind Mädchen und Jungen doch völlig gleichgestellt. Wir haben uns denen nie unterlegen gefühlt. . . .Überhaupt finde ich manches an der Zeitschrift engstirnig. Da kommt ja kein einziger Mann vor. Wenn man für die Gleichberechtigung eintritt, dann haben auch Männer einen Platz im Leben. Vielleicht sollten sie sich doch mal einen in die Redaktion holen, dann würden die miteinander reden, und es ist nicht so, daß der eine seine Pornozeitschrift liest und die andere Emma. Bißchen schockierend fand ich den Lesbentouch. Das Thema gehört da nicht hinein, weil Feminismus ja nicht grundsätzlich lesbisch ist.   ...

Melanie Meidinger in Stuttgart läßt sich zur Kfz-Mechanikerin ausbilden:

  Ich habe nur die ersten zehn Seiten durchgeblättert. Ich muß sagen, ich bin entsetzt. Freiwillig würde ich so was nicht mehr anfassen. Ich habe überhaupt nicht gewußt, daß es so etwas gibt! Daß Frauen sich so hervorheben, schon diese ganzen Titel im Stile von "Frauen sind nicht aufzuhalten", also - da braucht man sich doch nicht zu wundern, daß die Männer entsetzt sind, wenn sie auf Frauen in Männerberufen stoßen. Mein Freund war auch entsetzt, als er das Heft hier rumliegen sah. Nicht, daß ich mich von ihm habe beeinflussen lassen. Ich habe die Zeitung ja schon vor ihm gelesen. Aber ich meine, ich kann doch meinen Beruf als Kfz-Mechanikerin ausüben, ohne mich so aufzuspielen. Wenn man die ganze Zeit betont, Ich kann das so gut wie ihr, da macht man sich doch mit Absicht unbeliebt! Alice Schwarzer?Den Namen habe ich schon mal gehört. Die hat irgendwas mit Frauenbewegung zu tun, stimmt's? Ob ich Feministin bin? Weiß ich nicht. Wenn das so etwas ist, wie in der Zeitung da, würde ich sagen: Nein.   ...

Sarah Schipschack lebt in Leipzig. Nach einem abgebrochenen Studium jobbt sie als Verkäuferin bei Peek & Cloppenburg in der Abteilung Damenoberbekleidung:

Um es ehrlich zu sagen, ich bin keine Feministin. Ich würde mich nie als solche bezeichnen. Ich habe in meinem Leben diese negativen Erfahrungen mit Männern nicht gemacht. Keine Unterdrückung oder ähnliches.   ... Mir ist positiv aufgefallen, daß sie versucht haben, alles zu diesem Thema mitzunehmen, Mädchenhäuser, Adressen und so weiter. Das ist das schöne, daß es Adressen gibt, an die man sich wenden kann, wenn man Probleme hat. Ich finde die zwar auch in den Frauentoiletten, aber man wendet sich natürlich lieber an eine Adresse aus Emma. Der Magazinteil ist gut. Er tut einen kurzen Blick in verschiedene Dinge. Manches ist ernst, anderes lustig, so daß ich habe lachen müssen, und dann gibt es wieder etwas, worüber man nachdenken kann. Das hat mir gut gefallen. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist das Stück über die Kleinanzeigen. Wie Frauen sich kennengelernt haben. Das hat so was Boulevardmäßiges. Die Erzählung von Ingrid Noll über den Mann mit der Stickleidenschaft fand ich amüsant, aber ich weiß, ein Buch von ihr würde ich nicht lesen. Ich lese sehr viel, aber eher Dramen, klassische Stücke, zuletzt den "Don Carlos", oder Brecht. Frauenliteratur lese ich auch, aber nicht, weil es Frauenliteratur ist. Ich lese einfach das, wovon ich annehme, daß es mir gefällt. Was einer, die sich nicht als Feministin bezeichnet, bei Emma vielleicht aufstößt, ist, daß es wirklich absolut feministisch ist. Von hinten bis vorne wird das durchgezogen. Jemand, der sich damit normalerweise damit nicht so konfrontiert, sagt vielleicht: Hallo! Bin ich hier richtig?

Silvia Mader ist Torfrau in der Frauenfußball- Bundesliga Gruppe Süd. Sie studiert in Koblenz Sonderpädagogik:

  Als ich das Titelblatt gesehen habe - "Bardot: Sexidol sagt die Wahrheit" oder "Frauenliebe: Glück durch Kleinanzeigen" - dachte ich: Oh, je! Viel Interessantes ist ja nicht dabei. Dann habe ich angefangen zu lesen, Seite eins, Comics - und habe gelesen, bis mir was dazwischenkam. Der Comic ist ja ziemlich kraß. Vom Sinn her nicht schlecht. Da lauern in einem Park hinter Sträuchern drei ältere Frauen mit Baseballschläger - "Die Rentnerinnen Hella, Hulda, Hedwig und Hiltrud sparen sich den Weg zur Sparkasse, um ihre mickrige Rente zu kassieren, und verlegen sich auf die Individualgeldbeschaffung." Ein geschniegelter Mann kommt, und die eine Frau sagt: "Achtung, einer mit Rolex! Markier deinen Schwächeanfall!" Ist doch brutal überzogen. Ich lese eigentlich keine Zeitschriften, außer unserer Frauenfußballzeitschrift Dieda. Das steht für "Die Damen". Emma habe ich mal bei einer Freundin durchgeblättert, die ist Sanitäterin bei der Bundeswehr und kauft Emma regelmäßig. Viele der Artikel fand ich interessant. "Meine Waffe ist die Kamera" zum Beispiel, in dem die ARD-Korrespondentin Sonia Mikich über eine Tschetschenin schreibt, die den Krieg in ihrem Land filmt. Diese Brutalität, mit der in diesem Krieg vorgegangen wird! Ich hatte da überhaupt kein Hintergrundwissen. Auch die Geschichte über Lise Meitner. Da wird der Frage nachgegangen, ob sie die Mutter des Atoms war. Bislang kannte ich, aus der Physik, auch nur den Otto Hahn. Von Lise Meitner hatte ich noch nie gehört. Das fand ich ziemlich empörend, daß der Otto Hahn einem so dahingestellt wird! Teilweise ist das Heft zu einseitig. Die Männer als das Böse gegen die Frauen. Das ist zwar oft so, verdammt oft. Aber es gibt Ausnahmen. ...Emma hat im Bezug auf Männer ein komplettes Schwarzweißdenken. Was in dem Heft fehlt, ist ein positives Beispiel.

Nina Maßing ist in Tübingen Studentin der Mathematik und Romanistik:

Ich hatte Emma höchstens mal am Kiosk durchgeblättert. Und jetzt, nach diesem Heft, muß ich sagen, das ist mir alles zu fanatisch. Dauernd "frau" statt "man"! Wenn ich das schon lese. Ich brauche das nicht, ich fühle mich von so etwas nicht angesprochen. Vielleicht ist es ja eine Zeitschrift für eine andere Generation. Ich jedenfalls habe mich Männern nie unterlegen gefühlt. In Emma wird doch jeder Mann runtergemacht. In diesem Comic zum Beispiel wird so getan, als ob Männer nie putzen würden. Also, wenn ich an unsere Abi-Abschlußfeier denke, da waren es die Jungen, die gekocht haben. In der Schule waren überhaupt die Mädels die dominanten. Die haben eher ihre Meinung gesagt als die Jungs. Es gab nie dieses Gefühl, daß die Lehrer die Jungen bevorzugen, auch nicht in den naturwissenschaftlichen Fächern.Nee, in Mathe hab' ich mich natürlich nie unterlegen gefühlt! Ich studiere ja Mathematik, und in meinem Semester sind mindestens fünfzig Prozent Frauen. ... Andererseits - es gibt einen Leserbrief, in dem Emma vorgeworfen wird, "daß Sie Frauen bedauern oder ablehnen, weil sie Mütter sind". Also, ich möchte auch mal Kinder kriegen. Natürlich nicht im Sinne von "Mein Leben soll nur noch Mutter sein". Aber zwischen Karriere machen und Hausfrau sein gibt's doch wohl viele Mittelwege! Ich glaube nicht, daß ich mir Emma mal kaufen würde. Ich habe ja den Preis gesehen: 11,80 Mark. Ich kaufe mir eigentlich gar keine Zeitschriften. Ich gucke höchstens mal in Brigitte rein, die hat meine Mutter abonniert. Ich lese eher Bücher. Gerne auch Frauenliteratur. Gaby Hauptmann, "Suche Impotenten Mann fürs Leben", ein super Buch! Aber deswegen muß ich ja noch keine Feministin sein. Ich fühle mich einfach als Frau.
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