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Martin Crimp „Auf dem Land“
Martin Crimp, 1956 in Dartford/Kent geboren, studierte in Cambridge englische Literatur.
Seine ersten Stücke wurden am Orange Tree Theatre in Richmond/London uraufgeführt: Auf sein Debüt „Living Remains“ (1982) folgten dort 1984 „Four Attempted Acts“, 1987 „Definitely the Bahamas“, 1988 „Der Handel mit Clair“ eine verstörende Satire auf das Maklergeschäft und 1989 „Spiel mit Wiederholungen“, in dem der Wunsch, Gewesenes noch einmal zu leben, ein changierendes Zeit- und Handlungsgeflecht herbeiführt. Mit „No One Sees the Video“ das in der unwirklichen Welt der Marktforschung angesiedelt ist und auf eigene Erfahrungen zurückging, schrieb Crimp 1990 sein erstes Stück für das Londoner Royal Court Theatre, das auch die Uraufführung seiner weiteren Stücke zeigte: 1991 „Das stille Kind“, das bereits 1987 entstanden war und in dem Crimp anhand des Themas Kindesmisshandlung erstmals das atomisierte, flüchtige Großstadtleben untersucht, 1993
Der Dreh, für das er den John Whiting-Dramatikpreis erhielt, Weitere Werke: Angriffe auf
Anne (1997), Auf dem Land (200), Sanft und grausam (2004), Weniger Notfälle (2005).
Martin Crimp lebt mit seiner Frau, einer Ärztin, und seinen drei Kindern in der Nähe vom
London.
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