| |
„Der Wiener Stadtgärtner Manfred, genannt „Fredi“, empfindet sich
als Feigling und Verlierer und klagt über sein einsames Leben, das
sich zwischen dem Kebabstand „Döner Sheriff“ an der Donau und
dem Weinlokal Prinoszil im Wienerwald abspielt, den nach wie vor
skurrile Passanten bevölkern. Die Jugend fällt übereinander her, die
alten Witwen stopfen Kuchen in ihre leeren Herzen und observieren
das Geschehen. Bis Jennifer auftaucht, die zu stark geschminkte Postangestellte,
die sich von ihrem jähzornigen Haberer trennen will, und
alles hoffnungsvoll durcheinanderbringt. Vor allem Fredis Innenleben.
Döner- und Rosenaktien steigen rasant. Dann überhitzt sich ein
national gesinntes Taxifahrerhirn, und der Dönerstand geht in
Flammen auf. Und plötzlich mausert sich Fredi auf seine eigene Art
zum veritablen Tatmenschen und Liebhaber.“ (henschel-schauspiel)
Der junge Wiener Bernhard Studlar schreibt häufig gemeinsam mit
Andreas Sauter. Transdanubia-Dreaming, 2003 am Wiener Akademietheater
uraufgeführt, hat Studlar aber allein verfasst und damit den
1. Preis des Heidelberger Stückemarktes erhalten. Sein Laudator Moritz
Rinke meinte: „Studlar lässt seinen Figuren den Vortritt und erzählt also
ganz ohne Hochmut. Und vielleicht ist dieses Unhochmütige auch ein
bisschen das Geheimnis von Komik in der Dramatik: Der Autor selbst
muss erst leise werden in seinen Figuren, damit dann die Zuschauer um so lauter werden können in ihrer Fantasie oder in ihrem Lachen.“
| |
Virtuelles Programmheft >
Weitere Szenenfotos>
Schreiben Sie uns doch
Ihre Meinung >
zum Stück !
PODCAST ANHÖREN >>
Schüler schreiben Kritiken.
Lesen Sie hier >> |