TRAUM IM HERBST
Jon Fosse
Regie: Lothar Maninger
Bühne und Kostüme: Christine Brandi
Premiere: 19. Jänner 2008, 20 Uhr
Probebühne
Dauer der Vorstellung: 1h10Min
Weitere Vorstellungen: Mi 23.1., Mi 30.1., Do 31.1., Do 7.2.,
Fr 8.2., Mi 13.2., Sa 16.2.,  Mi 20.2., Fr 22.2.

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  Die Liebe. Der Tod. Die Zeit.
Die Geschichte zwischen einem Mann und einer
Frau. Was war? Was ist? Was wird sein?
   
     
 

Spätherbst. Ein Friedhof. Ein Mann und eine Frau begegnen einander. Früher haben sie sich mal geliebt. Mittlerweile ist der Mann verheiratet und hat einen Sohn. Die Frau lebt allein. Stockend fangen sie an zu reden, zu flirten, bis sie fortgehen, Hand in Hand. Ein älteres Ehepaar, die Eltern des Mannes, kommen zur Beerdigung der Großmutter. Mit einem Wimpernschlag vergehen Jahre – der Mann kehrt zurück, begleitet von der Frau. Er stellt sie seinen Eltern vor. Traurig redet die Mutter von Gry, der ersten Frau des Mannes, und Gaute, seinem Sohn. Plötzlich tritt Gry selbst hinzu, verzweifelt, weil Gaute ins Krankenhaus gebracht wurde. Zeiten schieben sich ineinander – mal sind der Mann und die Frau gerade frisch verliebt, mal hat ihre Beziehung sie erschöpft und aufgezehrt. Man erfährt, dass auch der Vater des Mannes gestorben ist, doch die Beerdigung, auf der sich die Figuren Momente später begegnen, ist die des Sohnes Gaute. In fließenden Übergängen spannt Fosse einen ganzen Lebensbogen, in dem sich Geschichten von Liebe und Tod wie beiläufig entwickeln.
Jon Fosse (geboren 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund) lebt seit Mitte der siebziger Jahre in Bergen. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und war Dozent an der Akademie für kreatives Schreiben in Hordaland. Seit Anfang der neunziger Jahre ist er freier Schriftsteller. Auf deutsch liegen bisher seine Romane Melancholie, ausgezeichnet mit dem Melsom-Preis, und Morgen und Abend vor. Für Der Name erhielt Fosse den Ibsen-Preis sowie 2000 den Österreichischen Theaterpreis „Nestroy“. 2000 wurde Fosse außerdem der Nordische Theaterpreis verliehen. Bei der Kritikerumfrage von Theaterheute wurde er zum besten ausländischen Autor des Jahres 2002 gewählt. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen folgten.

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  Regie: Lothar Maninger
Bühne und Kostüme: Christine Brandi
Dramaturgie: Brigitte Herrmann
Regieassistenz und Abendspielleitung: Marcus Harms, Markus Vögel
Licht: Arndt Rössler
   
     
  Mit: Burghard Braun, Ingrid Lang, Gabriele Dossi, Franz Nagel,
Kathrin Schwaderer
   
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