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Brindsley Miller, mäßig erfolgreicher Künstler in London, hat einen wichtigen Abend vor sich:
Ein millionenschwerer Kunstmäzen hat sein Kommen angekündigt und möchte vielleicht auch
die eine oder andere Plastik kaufen. Doch damit nicht genug: Auch der Vater von Brindsleys
Verlobter Carol, ein eher schwieriger Charakter, wird an diesem Abend den Schwiegersohn in
spe begutachten. Ein Glück, dass Brindsleys Nachbar, ein Antiquitätenhändler, nicht zu Hause
sein wird. Ein Glück deshalb, weil Brindsley sich bei ihm - ohne dessen Wissen - alle antiken
Möbel "ausgeliehen" hat, damit Millionär und Schwiegervater ihn nicht für den armen Schlucker
halten, der er eigentlich ist. Kaum ist alles vorbereitet, tritt die Katastrophe ein, die den Rest
des Abends bestimmen wird: Ein Stromausfall.
Und hier arbeitet Autor Peter Shaffer mit einem genialen Trick: Immer wenn es auf der Bühne
eigentlich stockfinster sein müsste, ist es gleißend hell, wenn eine Taschenlampe oder ein
Streichholz die Szenerie eigentlich erhellen müssten, wird es dunkler. Bei absoluter Helligkeit
erleben die Zuschauer mit, wie Miller blind von einer Katastrophe in die nächste tappt, wie die
ältliche Nachbarin, die in der Dunkelheit Schutz bei Miller gesucht hat, immer betrunkener
wird, obwohl sie doch eigentlich nur Limonade trinkt, wie der Nachbar zurückkehrt und die
Möbel heimlich wieder ausgetauscht werden müssen, wie ein angeblicher Elektriker versucht,
den Schaden zu reparieren und wie zu allem Überfluss auch noch Brindsleys frühere Freundin
auftaucht, um Licht ins Dunkel zu bringen ...
Ein großer Komödienspaß vom Altmeister des britischen Humors.
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