SCHWARZE KOMÖDIE
(Komödie im Dunkeln)

Peter Shaffer

 
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Peter Shaffer wurde am 15. Mai 1926 in Liverpool geboren. Er besuchte die St. Paul’s School in London und das Trinity College in Cambridge. Nach Abschluss seiner Schulausbildung verdiente er seinen Lebensunterhalt vorübergehend im Kohlenbergbau, danach war er in der New York Public Library tätig. Von 1956-57 war er Literaturkritiker der Zeitschrift „Truth“. Später hat er auch (1961 – 62) als Musikkritiker der Zeitschrift „Time and Tide“ gearbeitet.
Seine schriftstellerisch-dramatische Arbeit begann Shaffer bereits nach dem Weggang von Cambridge. Seinen ersten Bühnenerfolg hatte er 1958 mit „Five Finger Exercise“, einer mehr oder weniger konventionellen Familienstudie mit harter Kritik an Selbstsucht und Kommunikationslosigkeit. 1962 folgte „The Private Ear/ The Public Eye“ (dt. Hören Sie zu/ Geben Sie acht). Viel Beachtung fand „The Royal Hunt of the Sun“, ein episches Drama mit Brechtschem Verfremdungseffekten über die Eroberung des Inkareiches durch Pizzarro. In dem Lustspiel „Black Comedy“ zeigt Shaffer die Lächerlichkeit menschlichen Verhaltens mittels eines alten chinesischen Bühnentricks: die Schauspieler agieren in fiktiver Dunkelheit. Ein großer internationaler Erfolg war „Equus“ (1973), das Psychogramm eines jungen Pferdefreundes und seines Psychiaters. Das Stück wurde 1977 auch verfilmt. Aus dem Jahre 1979 stammt das Mozartstück „Amadeus“ (deutschsprachige Erstaufführung unter der Regie von Peter Wood 1981 am Wiener Burgtheater), das in den folgenden Jahren zu einem weltweiten Publikumserfolg wurde. (1984 erfolgreich verfilmt). „Amadeus“ stellt die nie verstummte These, Mozart sei ermordet worden, in Beziehung zu Salieris Konkurrenz-Komplex. Shaffer schrieb auch das Drehbuch des Films, das ihm einen „Golden Globe“ einbrachte. Ende 1985 wurde am Londoner National Theatre Shaffers Stück „Yonadab“ uraufgeführt, das ein biblisches Thema aufgreift, im übrigen aber typische Leitmotive erkennen lässt, die Gertrud Mander (Stuttgarter Zeitung) mit „Unerschöpflichkeit, Sterilität und Gottverlassenheit“ benannte und deren Quelle sie in der relativ geringen Produktivität des Autors vermutet. Shaffer ist auch als Film- und Fernsehautor hervorgetreten. U.a. schrieb er das Filmdrehbuch zu „The Lord of the Flies“:
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