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Peter und Jan sind ein Team. Gemeinsam steigen die beiden WG-Genossen nachts in die
schönsten Villen ein - um deren Besitzer zu erziehen. Sie stehlen nichts, aber durchwühlen und
verrücken den gesamten Privatbesitz der "Reichen" und hinterlassen immer dieselbe Botschaft:
"Die fetten Jahre sind vorbei! Gezeichnet DIE ERZIEHUNGSBERECHTIGTEN." Peter
und Jan wollen Widerstand leisten gegen das System, wollen verunsichern. Doch dann zieht
Peters Freundin Jule, echtes Opfer des Systems, in die Männer-WG ein und die Ereignisse
überschlagen sich. Jule erfährt vom nächtlichen Treiben der Jungs, steigt mit Jan in die Villa
von Hardenberg ein - des Mannes, der ihr Leben ruiniert hat. Am Ende der Nacht sind Jule,
Jan und Peter als Entführer mit dem überraschend zurückgekehrten Hardenberg unterwegs
in ein abgelegenes Bergdorf. Die Entführung wird zum Problem. In der Abgeschiedenheit müssen
sich die vier mit sich und den eigenen Problemen auseinandersetzen: Was bedeutet es
heute, politisch und jung zu sein? Sind die 68er jetzt das System? Was ist stärker: Liebe oder
Freundschaft? Hat noch jemand was zu kiffen und wer hat den besten Musikgeschmack?
Nach dem Erfolgsfilm des Vorarlbergers Hans Weingartner.
Hans Weingartner wurde 1970 in Feldkirch geboren, studierte erst Physik und Neurowissenschaft
in Wien und diplomierte in Neurochirurgie in Berlin. Er ließ sich als Kameraassistent
ausbilden, studierte Film und Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien in Köln und
feierte bereits erste Erfolge mit seinem Abschlussfilm Das weiße Rauschen. Der Spielfilm
Die fetten Jahre sind vorbei brachte ihm 2004 den internationalen Durchbruch.
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