FRANZ WOYZECK
GEORG BÜCHNER
Schauspiel


Premiere: Do 11. März 2010, 19.30 Uhr
Grosses Haus
Weitere Vorstellungen: 17/03, 18/03, 21/03,
26/03, 27/03, 30/03




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  Das Fragment «Woyzeck», ein in vier verschiedenen Handschriften überlieferten Torso dramatischer Szenen, ist seit der Uraufführung von 1913 eines der einflussreichsten deutschsprachigen Dramen und das erste Stück mit einem Helden, der aus dem niedersten Volke stammt. Angelehnt an einen authentischen Fall und die sich anschließenden Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit des Täters baut Büchner knappe, hochverdichtete Szenen, in denen Woyzeck zum tragischen Mord getrieben wird. Jenseits vorgegebener Sinnsysteme erkundet das Werk Georg Büchners die Grenzen und Abgründe des Menschen, Melancholie, Wahnsinn, Verbrechen, Sexualität, Einsamkeit, seine Unbehaustheit. In der Inszenierung von Alexander Kubelka wird das Stück Woyzeck sehr still, ganz konzentriert angelegt. Jede Szene kreist um die Frage nach der Verstehbarkeit der Welt, nach der Existenz des Menschen in dieser Welt. Das Drama des Woyzeck wird nicht grell und eindimensional beleuchtet, vielmehr es geht in seiner Arbeit darum, den Betrachter in das komplexe, vielschichtige Experiment Woyzeck hineinzuführen, die Fragen nach dem komplexen Verhältnis von Natur, Kultur, Zivilisation, Körper, Geist, Freiheit, Abhängigkeit, sind, (neu) zu stellen.  


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  Regie Alexander Kubelka
Bühne und Kostüme Thomas Wörgötter


Titelrolle Heinz Weixelbraun
In weiteren Rollen Katrin Hauptmann, Dirk Diekmann, Tamara Stern, Jens Ole Schmieder, Alexander Meile, Sebastian Riem, Mario Plaz
   
   
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