DIE GLÜCKSKUH
HERMANN ESSIG
Lustspiel

Regie: Bernadette Sonnenbichler
Bühne: Peter Torp
Kostüme: Tanja Kramberger
Bühnenmusik: Martina Eisenreich

Das Landestheater zu Gast beim
PHILOSOPHICUM IN LECH

Mi, 21. September 2011, 21 Uhr

Aufführungort:
Neue Kirche Lech
Eintritt frei


05574 - 42870   .   Email
  Das Stück handelt vom Kuhhandel zwischen den brutalen und zärtlichen Instinkten. Es spielt in einem Dorf, in einer Welt von plumpen, habsüchtigen Bauern. Alle Parteien werden am Ende betrogen, um eine leibhaftige, sanfte, braune Kuh mit schönen Ringelhörnern, weil alle Parteien aus Habgier zu betrügen versuchen.

Am meisten vergnügt uns die „Glückskuh“ durch die Umkehrung einer gewohnten psychologischen Perspektive: Essig stellt die Frauen als die Geistigeren dar, als die bewussteren „Tiere“, deren Entschlüsse in größerer Helligkeit wachsen, fern von besinnungsloser Dumpfheit; aber er empfindet sie auch als die Boshafteren, Härteren, Verlogeneren. Man würde Hermann Essig einen grausamen Psychologen nennen, wenn man nicht fühlte: Er liebt die Frauen viel zu sehr, um sie zu idealisieren.

Insgesamt verfasste Hermann Essig sechzehn Dramen, die naturalistische, expressionistische und klassische Elemente verquicken. Themen sind eine gegen das Bürgertum gerichtete Sozialkritik, die Isolation des Einzelnen und die Absurdität der menschlichen Existenz.

Regie: Bernadette Sonnenbichler
Bühne: Peter Torp / www.rehbein-galerie.de
Kostüme: Tanja Kramberger
Bühnenmusik: Martina Eisenreich
Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert
Licht Arndt Rössler

Mit: Katrin Hauptmann, Martin Olbertz, Alexandra-Maria Nutz, Alexander Meile, Mario Plaz, Heide Capovilla, Markus Menzel, Andreas Jähnert, Wolfgang Pevestorf, Maximilian Laprell, Männerchor Bregenz
 
Weitere Szenenfotos >


Schreiben Sie uns
Ihre Meinung >
zum Stück !
   
   
   
   
     
   
   
   
  < zurück