Eine der besten deutschsprachigen Komödien über die Lebens– und Liebesfreuden eines Landpfarrers.
Inszeniert wurde diese ‚ernste Komödie’ von einem der bekanntesten bundesdeutschen Theatermacher: Günther Beelitz, der u.a. das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Residenztheater München zu internationalem Ansehen führte.
Lautensacks bekanntestes Stück ‚Die Pfarrhauskomödie’ handelt von dem Landpfarrer Achatius , der sowohl mit seiner Haushälterin Ambrosia als auch vermutlich mit ihrer am Ende ebenfalls schwangeren Vertretung Irma ein mehr als beichtväterliches Verhältnis hat.
Sowohl die Lebens –und Liebesfreuden als auch das Ringen um den Glauben machen dieses Stück über die Schwierigkeiten mit dem Zölibat zu einer der besten deutschsprachigen Komödien.
Der Expressionist Heinrich Lautensack (* 15. Juli 1881in Vilshofen † 10. Januar 1919 in Berlin/Eberswalde) wurde wegen der Zensur nicht gespielt. Der junge Autor, der Wedekind zum Vorbild hatte, zerbrach daran. Den Siegeszug seiner Stücke über die deutschsprachigen Bühnen erlebte er nicht mehr.
Regie: Günther Beelitz
Bühne: Paul Lerchbaumer
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