AN DER GROSSEN STRASSE
ANTON TSCHECHOW
Dramatische Skizze
Regie: Katja Lehmann
Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert
Ausstattung: Thomas Wörgötter
Musik: Ludwig Berger
Grosses Haus



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  Ein Unwetter treibt Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft in einer Schänke irgendwo im russischen Nirgendwo zusammen. Da ist der Pilger, der ehemalige Großgrundbesitzer und jetzige verarmte Alkoholiker, und da sind Wallfahrterinnen und Arbeiter und Landstreicher, ein knausriger Wirt, und da ist eine viel zu schöne Frau. Diese Nacht ist dem einen zu heiß und dem anderen zu kalt, und am Ende kommt es beinahe zu einem Mord. Doch gibt es ja die gnadenvoll lenkende Hand Gottes, oder ist sie nur die Einbildung eines viel zu betrunkenen Liebenden ...?

Anton Tschechow war ein Mensch, und ihm – der alles durchlitt was die menschliche Seele durchleiden kann, ihm war nichts Menschliches fremd. Er blieb trotz seines Leidens ohne Bitterkeit und das machte ihn zu einem der größten Autoren, die je dem Theater dienten. Tschechow verlangt dem Schauspieler ALLES ab. Er schenkt dem Publikum sein Verständnis von der Not und dem Glück des Menschseins, auch wenn das keine Lösung beinhaltet. Das ist viel. Mehr als wir meist von unseren Nächsten erfahren.


Regie: Katja Lehmann
Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert
Ausstattung: Thomas Wörgötter
Musik: Ludwig Berger
Mit: Heide Capovilla, Christian Graf, Katrin Hauptmann, Andreas Jähnert, Lukas Kientzler, Alexander Julian Meile, Wolfgang Pevestorf, Mario Plaz, Jens Ole Schmieder, Olga Wäscher, Statisterie des VLT
 


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