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Andreas Hutter

Andreas Hutter wurde 1964 in München geboren. Seine Schulbildung schloss er 1982 am Colegio de San Miguel in Madrid ab, im Anschluss studierte er Germanistik und Romanistik sowie Theater- und Musikwissenschaften an der Universität Wien.

Er beendete seine Studium 1991 als Magister der Philosophie.
Von 1991 bis 2007 arbeitete er zunächst bei den Bregenzer Festspielen, dann am Vorarlberger Landestheater.

   
 
  1993 legte Andreas Hutter seine erste Inszenierung mit Gesamtausstattung vor, MAUSER von Heiner Müller am Vorarlberger Landestheater, 1995 wurde er leitender Dramaturg und Hausregisseur am Vorarlberger Landestheater. Wichtige Inszenierungen an diesem Haus waren u.a. GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT von Jean Paul Sartre (1995, in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Tom Barth), ALPENGLÜHEN von Peter Turrini (1996), DAS SPIEL VON LIEBE UND ZUFALL von Marivaux (1996), DER STURM von Shakespeare (1996), LYSISTRATE von Aristophanes (1997), WARTEN AUF GODOT von Samuel Beckett (1998), LEONCE UND LENA von Georg Büchner 2001 und BAMBILAND von Elfriede Jelinek (2005).
1997 begann Andreas Hutter seine künstlerische Arbeit auf Einladung von Prof. Edelbert Köb (heute Direktor des MUMOK Wien) im Raum zwischen darstellender und bildender Kunst weiterzuentwickeln. So entstand eine Serie von Arbeiten im Kunsthaus Bregenz, unter direkter Einbeziehung der Arbeit der hier gezeigten Künstler. Zu diesen Arbeiten gehören:
"KUNST" von Yasmina Reza in der Ausstellung "KünstlerInnen" (1997), BILDBESCHREIBUNG von Heiner Müller in der Donald Judd-Ausstellung (2000), CRAVE/GIER von Sarah Kane in der Jenny Holzer-Ausstellung „Truth before power“ (2004) und BETON, ein Projekt mit Heiner Müllers Text VERKOMMENES UFER MEDEAMATERIAL LANDSCHAFT MIT ARGONAUTEN in der Ausstellung "Gottfried Bechtold. Reine und gemischte Zustände" (2006).
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtete Andreas Hutter in den letzten Jahren auch in den Bereichen Szenographie, Dramaturgie, Inszenieren und Gestalten an der Fachhochschule Vorarlberg und an der Akademie der bildenden Künste in Wien.